Poseidons Kinder

Poseidons Kinder, im Original Poseidon's Children, ist eine Zukunftsgeschichte des Walisers Alastair Reynolds, die der Entwicklung der Menschheit über viele Jahrhunderte folgt; Reynolds wollte damit eine optimistischere Zukunft zeigen als in allem, was er zuvor geschrieben hatte. Der erste Roman, „Blue Remembered Earth“ (2012), deutsch „Okular“ (2016), spielt in den 2160er Jahren: Das Klima der Erde ist repariert, ein allgegenwärtiges Überwachungssystem, der „Mechanismus“, macht Gewaltverbrechen nahezu unbekannt, und China, Indien und die Staaten Afrikas sind die führenden Technologiemächte. Nach dem Tod ihrer Großmutter Eunice gehen die Geschwister Geoffrey und Sunday Akinya aus einer mächtigen afrikanischen Unternehmerfamilie rätselhaften Botschaften nach, die Eunice im Sonnensystem hinterlassen hat. „Blue Remembered Earth“ erschien im Januar 2012 bei Gollancz; dort folgten „On the Steel Breeze“ und im April 2015 „Poseidon's Wake“, nach Gollancz eine lose, auch für sich lesbare Fortsetzung. Bei Heyne kam „Okular“ 2016 heraus, „Duplikat“ und „Enigma“ 2017, alle drei übersetzt von Irene Holicki. Eric Brown schrieb im Guardian, Reynolds' nahe Zukunft in „Blue Remembered Earth“ sei so brillant extrapoliert, dass der Leser staunend zurückbleibe; Niall Harrison lobte in Strange Horizons den Weltenbau, fand die Handlung durch die Thriller-Elemente aber funktionaler und weniger vielschichtig. „Poseidon's Wake“ nannte Brown eine gut getaktete, komplexe Geschichte voller Intrigen und Einfälle, mit einem in der Science-Fiction der Gegenwart seltenen Optimismus.

Bände
3

Bücher