Tagebuch eines Killerbots

The Murderbot Diaries ist eine Science-Fiction-Reihe der US-amerikanischen Autorin Martha Wells. Erzählt wird sie von einer SecUnit, einem Sicherheitskonstrukt halb Maschine, halb organisch, das einem Konzern gehört: Es hat heimlich das Modul gehackt, mit dem der Konzern es steuert und bestraft, nennt sich selbst Murderbot und vertreibt sich die Langeweile des Wachdienstes mit Serien. In der ersten Novelle, „All Systems Red“ (2017), schützt es eine Forschungsexpedition unter Dr. Mensah auf einem fremden Planeten und stellt bald fest, dass Angaben über gefährliche Tiere aus ihren Unterlagen gelöscht wurden und Teile der Karten fehlen. Mit „Artificial Condition“, „Rogue Protocol“ und „Exit Strategy“, alle 2018, bildet „All Systems Red“ nach Wells' Worten einen Bogen, den die vierte Novelle abschließt. 2020 erschien mit „Network Effect“ der erste Roman, danach „Fugitive Telemetry“ (2021), „System Collapse“ (2023) und „Platform Decay“ (2026). Auf Deutsch erschien bei Heyne 2019 zuerst der Sammelband „Tagebuch eines Killerbots“, übersetzt wie die Folgebände bis 2025 von Frank Böhmert. „All Systems Red“ gewann den Nebula und 2018 den Hugo Award als beste Novelle, „Network Effect“ 2021 den Nebula, den Hugo und den Locus Award, die Reihe im selben Jahr den Hugo Award als beste Serie. Publishers Weekly schrieb, Wells gebe einer mitreißenden, aber im Grunde vertrauten Actionhandlung Tiefe, weil die SecUnit sich darin mit ihrer hartnäckig geleugneten Menschlichkeit auseinandersetze. 2025 lief bei Apple TV+ die Serie „Murderbot“ mit Alexander Skarsgård in der Titelrolle an.

Bände
3

Bücher