Teixcalaan

Arkady Martines Teixcalaan-Reihe spielt in einer Zukunft, in der das Reich Teixcalaan den größten Teil des von Menschen bewohnten Raums beherrscht und sich anschickt, Lsel einzuverleiben, eine unabhängige Bergbaustation. Um das zu verhindern, schickt Lsel in „A Memory Called Empire“ Mahit Dzmare als Botschafterin in die Hauptstadt des Reichs. In ihrem Schädel trägt sie eine Imago-Maschine mit einer Kopie des Bewusstseins ihres toten Vorgängers Yskandr Aghavn, deren Erinnerungen fünfzehn Jahre veraltet sind. Mahit geht Yskandrs Tod nach und gerät in die Nachfolgekrise um den greisen Kaiser Six Direction. Die Byzantinistin Martine nannte den Roman in vieler Hinsicht eine fiktionale Fassung ihrer Forschung zum byzantinischen Imperialismus an der armenischen Grenze im 11. Jahrhundert, vor allem zur Annexion des Königreichs Ani. Tor Books veröffentlichte „A Memory Called Empire“ im März 2019 und „A Desolation Called Peace“ im März 2021. Bei Heyne erschienen „Im Herzen des Imperiums“ 2019, übersetzt von Jürgen Langowski, und „Am Abgrund des Krieges“ 2022, übersetzt von Bernhard Kempen. Beide Romane gewannen den Hugo Award als bester Roman, 2020 und 2022, „A Desolation Called Peace“ 2022 außerdem den Locus Award. Andrew Liptak nannte den ersten Roman in The Verge eine brillante Mischung aus Cyberpunk, Space Opera und Politthriller, Kirkus Reviews verglich ihn wohlwollend mit den Büchern von Ann Leckie und Yoon Ha Lee. Lisa Tuttle fand die Fortsetzung im Guardian erstklassige Space Opera mit Spionage, diplomatischen Intrigen und beängstigenden Außerirdischen.

Bände
2

Bücher