The Grand Tour

In The Grand Tour schildert Ben Bova in Hard-Science-Fiction-Romanen die Erkundung und Besiedlung des Sonnensystems im späten 21. Jahrhundert; die meisten Bände gelten einem Planeten oder Mond, und eine Hauptrolle spielt die Suche nach Leben. Die Menschheit ist gespalten zwischen Grünen und reichen Industriellen, zwischen Wissenschaftlern und Fundamentalisten, etwa der New Morality. In „Mars“ (1992) erfährt der Navajo-Geologe Jamie Waterman, dass er beim ersten Flug zum Mars zur Landemannschaft gehört; in wenigen Monaten wollen die sechs Teilnehmer den Gipfel des Olympus Mons und den Grund der Valles Marineris erkunden. Jeder Roman lässt sich für sich und in beliebiger Folge lesen, doch es gibt Handlungsbögen wie die Mars-Romane. Unter anderem folgten die Fortsetzung „Return to Mars“ (1999), „Venus“ (2000), „Jupiter“ und „Saturn“. Bei Heyne kam „Mars“ 1999 in der Übersetzung von Peter Robert heraus, der auch „Rückkehr zum Mars“ (2001) übertrug; „Venus“ (2002) und „Saturn“ (2004) übersetzte Martin Gilbert, „Jupiter“ (2002) Walter Brumm. Im deutschen Sprachraum wurde Bova vor allem mit dieser Reihe bekannt, etwa mit „Mars“, „Venus“, „Jupiter“ und „Saturn“. Publishers Weekly lobte 1999 an „Return to Mars“ die anschaulich dargestellte Wissenschaft, fand die Figuren aber weniger bezaubernd und den Saboteur übertrieben; 2000 lobte das Blatt an „Jupiter“ solide Action und Staunen mit glaubwürdigen außerirdischen Lebensformen. Jackie Cassada nannte den Roman im Library Journal ein weiteres erstklassiges Abenteuer, das harte Wissenschaft mit menschlichem Drama verbinde.

Bände
24

Bücher