The Long Earth

Die Romanreihe von Terry Pratchett und Stephen Baxter handelt von der Langen Erde, einer womöglich unendlichen Folge paralleler Erden, die man mit einem billigen Gerät namens Stepper erreicht; auf keiner gibt oder gab es je Menschen, wohl aber frühere Hominiden wie Homo habilis. Im ersten Roman, „The Long Earth“ (2012), tauchen 2015 die Baupläne des Steppers im Internet auf. 2030 bricht Joshua Valienté, der von Geburt an ohne Gerät zwischen den Welten wechseln kann, mit Lobsang, einer künstlichen Intelligenz, die behauptet, ein als Maschine wiedergeborener tibetischer Motorradmechaniker zu sein, im Luftschiff zu fernen Welten auf. Ausgangspunkt war Pratchetts damals unveröffentlichte Erzählung „The High Meggas“, die er zur Zeit seines ersten Scheibenwelt-Romans schrieb und nach dessen Erfolg beiseitelegte; Gespräche mit Baxter führten zum ersten Band und zur Zusammenarbeit. Geplant waren zunächst zwei Bücher, dann fünf: Es folgten „The Long War“ (2013), „The Long Mars“ (2014), „The Long Utopia“ (2015) und „The Long Cosmos“ (2016). Auf Deutsch erschienen „Die Lange Erde“ 2013, „Der Lange Krieg“ und „Der Lange Mars“ 2015 und „Das Lange Utopia“ 2016 bei Manhattan, der fünfte Roman 2017 bei Goldmann, alle übersetzt von Gerald Jung. Für Adam Roberts im Guardian glich der erste Roman viel mehr einem von Baxter als einem von Pratchett. Das Buch erreichte im Juli 2012 Platz 13 der Hardcover-Bestsellerliste der New York Times und gewann die Goodreads Choice Awards 2012 für Science-Fiction. Lauren J. Lacey behandelte die Reihe als Beispiel für das Konzept der Heterotopie.

Bände
5

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