Wayfarers

Wayfarers ist eine Science-Fiction-Reihe von vier Romanen der amerikanischen Autorin Becky Chambers. Ihr Universum regiert die Galaktische Union, in der die Menschen vergleichsweise neu sind. Im ersten Roman, „The Long Way to a Small, Angry Planet“, deutsch „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ (2016), lässt Rosemary Harper ihr Leben auf dem Mars hinter sich und heuert als Verwaltungsassistentin auf der Wayfarer an, einem Schiff, das Tunnel durch den Raum bohrt. Die Besatzung von Kapitän Ashby gehört verschiedenen Spezies an; als die Union die Toremi aufnimmt, erhält Ashby den Auftrag, einen Tunnel in deren für Kriege bekanntes Gebiet zu bohren. Chambers finanzierte den Roman 2012 über Kickstarter und brachte ihn zuerst selbst heraus, 2015 erschien er bei Hodder & Stoughton. Sie setzte die Reihe mit „A Closed and Common Orbit“ (2016) und „Record of a Spaceborn Few“ (2018) fort und schloss sie mit „The Galaxy, and the Ground Within“ (2021) ab; die Romane hängen nicht direkt zusammen, teilen aber das Universum und einzelne Figuren. Fischer Tor brachte sie von 2016 bis 2022 als „Wayfarer-Zyklus“ auf Deutsch heraus, übersetzt von Karin Will. 2019 gewann die Reihe den Hugo Award als beste Serie, der erste Roman stand 2016 auf der Shortlist des Arthur C. Clarke Award. The Guardian lobte, er behandle Politik und Geschlechterfragen mit erfrischendem Optimismus; Adrienne Martini schrieb in Locus, bis zu den letzten 40 Seiten passiere wenig, Figuren und Welt machten ihn dennoch lesenswert.

Bände
4

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