Xeelee-Universum - Kinder des Schicksals
Stephen Baxters Kinder des Schicksals (Destiny's Children) fügen sich in sein Xeelee-Universum ein. Wie schon bei „Manifold“ setzen die Romane einander nicht direkt fort, sondern teilen Begriffe, Themen und manchmal Figuren; jeder handelt auf seine Weise von der künftigen Entwicklung des Menschen und von der Existenz und dem Wesen Gottes. „Coalescent“ spielt auf zwei Zeitebenen. Auf der einen findet George Poole nach dem Tod seines Vaters ein altes Foto einer Schwester, von der er nichts wusste, und erfährt, dass der Vater regelmäßig große Summen an einen Orden in Rom gespendet hat, den Puissant Order of Holy Mary Queen of Virgins. Auf der anderen wächst um das Jahr 400 Regina in Britannien auf, als die römische Herrschaft dort endet. Die Romane erschienen bei Gollancz, „Coalescent“ 2003, „Exultant“ 2004 und „Transcendent“ 2005. „Exultant“ spielt in ferner Zukunft im Krieg der Menschheit gegen die Xeelee, die sich im Zentrum der Milchstraße halten. Heyne veröffentlichte sie in der Übersetzung von Peter Robert als „Der Orden“ (2004), „Sternenkinder“ (2005) und „Transzendenz“ (2006). „Coalescent“ war 2004 für den Arthur C. Clarke Award nominiert, „Transcendent“ 2006 für den John W. Campbell Memorial Award. Publishers Weekly schrieb zu „Coalescent“, Baxter rege zum Nachdenken an, indem er glaubhaft Umstände schaffe, aus denen Evolution hervorgeht. Kirkus Reviews meinte, für seinen Stil werde er wohl keine Preise gewinnen, viel überzeugender sei er, wenn er über Physik und Technik schreibe.
- Bände
- 3