Zeit Odyssee
Die Romane der Reihe A Time Odyssey schrieben Arthur C. Clarke und Stephen Baxter gemeinsam. In der Einleitung zu „Time's Eye“ beschrieb Clarke den Grundgedanken als weder Vor- noch Fortsetzung seiner Odyssee im Weltraum, sondern ein „Orthoquel“, ein Wort, das er dafür prägte und das darauf anspielt, dass die Zeit in der Relativitätstheorie senkrecht zum Raum steht. In „Time's Eye“ setzt sich die Erde nach einem Ereignis, das die Figuren Diskontinuität nennen, als Flickenteppich aus Gegenden verschiedener Zeitalter neu zusammen, und reglose Kugeln, die „Augen“, schweben in der Luft. Im Jahr 2037 stürzt ein Hubschrauber der UN-Friedenstruppen nahe dem Fort Jamrud ab; die Überlebenden werden von britischen Soldaten und Sepoys aus dem Jahr 1885 gefangen genommen, im Fort ist auch der junge, noch unbekannte Rudyard Kipling. In Großbritannien kamen „Time's Eye“ und der zweite Band „Sunstorm“ (2005) bei Voyager heraus, der dritte, „Firstborn“, bei Gollancz, in den USA alle bei Del Rey. Heyne veröffentlichte „Die Zeit-Odyssee“ 2005 in der Übersetzung von Biggy Winter, „Sonnensturm“ 2006 und „Wächter“ 2009 in der von Martin Gilbert. Kirkus Reviews fand „Firstborn“ lesbar, aber eher einen wissenschaftlichen Reisebericht als Science Fiction. Publishers Weekly meinte, die Erzählung springe zu sehr hin und her, um Figuren zu entwickeln, doch Clarke habe sich nie so sehr für Einzelne interessiert wie für die Fähigkeit der Menschheit, Wandel als Art anzunehmen.
- Bände
- 3