Zu den Sternen
„Homeworld“, der erste Roman von Harry Harrisons Trilogie „To the Stars“, zeigt eine dystopische Welt einige Jahrhunderte in der Zukunft. Als Antwort auf Überbevölkerung, erschöpfte Ressourcen und den folgenden gesellschaftlichen und ökologischen Zusammenbruch ist eine rücksichtslose totalitäre Oligarchie entstanden; ein Überwachungsstaat herrscht über die Erde und die interstellaren Kolonien. Die Bevölkerung Großbritanniens ist geteilt in eine kleine, hoch gebildete Elite und die Proles, die alle in Armut leben. Hauptfigur ist Jan Kulozik, ein junger Elektronikingenieur aus der privilegierten technokratischen Elite; der Roman verfolgt seine Ernüchterung, als er das wahre Wesen seiner Gesellschaft erkennt. „Homeworld“ erschien 1980, „Wheelworld“ und „Starworld“ 1981. Auf Deutsch kamen „Heimwelt“, „Radwelt“ und „Sternwelt“ heraus, 1990 auch der Sammelband „Zu den Sternen“. Greg Costikyan besprach die Romane im September 1981 im Ares Magazine: Harrison sei unfähig, einen schlechten Roman zu schreiben, und „To the Stars“ eine recht vergnügliche Art, die Zeit totzuschlagen.
- Bände
- 3