Zwillingswelten Trilogie
Bob Shaws Romane um Land und Overland spielen auf zwei Planeten, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen und einander so nahe sind, dass sie dieselbe Atmosphäre teilen. Auf Land lebt eine streng feudale Gesellschaft im kulturellen Niedergang, und die Bäume, die Energie und harte Werkstoffe liefern, sind knapp geworden. In „The Ragged Astronauts“ planen die Herrschenden deshalb, die Bevölkerung mit Heißluftballons nach Overland umzusiedeln, erschwert durch Unruhen und eine weltweite Seuche; viele wollen damit auch den Ptertha entkommen, Geschöpfen der Luft. Erzählt wird aus der Sicht des Adligen Toller Maraquine, der vor und während der Räumung mit einem Prinzen des Militärs aneinandergerät. Gollancz brachte „The Ragged Astronauts“ 1986 heraus, „The Wooden Spaceships“ 1988 und „The Fugitive Worlds“ 1989. Auf Deutsch erschienen die Romane 1991 bei Heyne in der Übersetzung von Hendrik P. Linckens, mit Illustrationen von John Stewart, 1996 auch gesammelt im Band „Die wilden Astronauten“. „The Ragged Astronauts“ gewann den BSFA Award für den besten Roman und war 1987 für den Hugo Award und den Arthur C. Clarke Award nominiert. Orson Scott Card schrieb in The Magazine of Fantasy & Science Fiction, so hätte ein Hard-SF-Roman des 18. Jahrhunderts aussehen können, wenn Swift oder Defoe Newton mehr Beachtung geschenkt hätten. David Langford bemerkte in White Dwarf, in diesem Buch sei Pi gleich 3, das Universum also nicht unseres.
- Bände
- 3