John Barnes
Der Roman "Mother of Storms" (1994) von John Barnes war für den Hugo, den Nebula und den Arthur C. Clarke Award nominiert und kam bei den Locus Awards auf den vierten Platz. Auch "Orbital Resonance" (1991) und "A Million Open Doors" (1992) waren für den Nebula Award nominiert. Geboren wurde er am 28. Februar 1957 in Angola, Indiana, aufgewachsen ist er in Detroit und Bowling Green, Ohio. An der Washington University in St. Louis erwarb er einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaft und arbeitete danach als Systemanalytiker in New Orleans. An der University of Montana folgten Abschlüsse in Theaterwissenschaft mit dem Schwerpunkt Regie und in Creative Writing, an der University of Pittsburgh wurde er in Theaterwissenschaft promoviert. Er unterrichtete Kommunikation und Theaterwissenschaft an der Western Colorado University in Gunnison. Außerdem hat er in Systemanalyse, Wirtschaftsstatistik, Theorie der Softwarezuverlässigkeit, Sentiment-Analyse, statistischer Semiotik und formaler Spezifikation gearbeitet. Ein Thema der vier Romane der Reihe Thousand Cultures ist, wie sich eine Globalisierung im interstellaren Maßstab auf abgeschottete Gesellschaften auswirkt. In Besprechungen galten "The Sky So Big and Black" und "The Duke of Uranium" als geeignet für junge Leser, und der Vergleich mit Robert A. Heinleins Jugendromanen fiel für sie günstig aus. Der Jugendroman "Tales of the Madman Underground" (2009), der keine Science-Fiction ist, wurde als Michael L. Printz Honor Book ausgezeichnet. Mit Buzz Aldrin schrieb Barnes "Encounter with Tiber" (1996) und "The Return". Der dritte und letzte Band der Daybreak-Reihe, "The Last President", erschien verspätet, weil Barnes und der Verlag über die Richtung der Reihe uneins waren. Seine Romane sind unter anderem ins Deutsche, Französische und Italienische übersetzt.
- Geboren
- 28. Februar 1957
- Nationalität
- Vereinigte Staaten