Das Imperium
Im 25. Jahrhundert hat die Menschheit endlich die Grenzen ihres Sonnensystems überwunden und trifft auf die Ildiraner, eine friedliebende Spezies mit fortschrittlicher Technologie. Die Menschen profitieren von diesem Bündnis und kolonisieren den Spiralarm der Milchstraße. Diese Ära des Friedens endet abrupt, als Xenoarchäologen auf die Ruinen der längst ausgestorbenen insektoiden Klikiss stoßen. Sie entdecken die Pläne für eine Technologie, die Gasriesen in Sonnen verwandeln kann. Als die Menschen diese Klikiss-Fackel testen, lösen sie unwissentlich einen verheerenden Krieg aus. Die Hydroger, eine mächtige Spezies aus den Tiefen der Gasriesen, verliert Millionen ihrer Artgenossen und erklärt daraufhin allen anderen Lebensformen den Krieg. Gleichzeitig scheinen die übrig gebliebenen Klikiss-Roboter ihre eigenen Pläne zu verfolgen. Anderson verbindet politische Intrigen, militärische Konflikte und persönliche Schicksale zu einem vielschichtigen Epos. Die Geschichte zeigt verschiedene Gesellschaftsformen und lässt bewusst die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Charaktere entwickeln sich über Schwarz-Weiß-Denken hinaus, wodurch ein komplexes Bild konkurrierender Völker in einem expandierenden interstellaren Imperium entsteht. Empfehlung: Dieses Buch eignet sich besonders für Fans von klassischen Space Operas wie Star Wars oder Dune, die sich nach einer neuen, umfangreichen Weltraum-Saga sehnen. Leser, die vielschichtige Charaktere und politische Intrigen schätzen, aber weniger Wert auf technische Details legen, werden hier fündig. Wer eine Fantasy-Geschichte im Weltraum-Setting mag, wird sich in diesem ersten Band einer siebenbändigen Serie wohlfühlen.
- Erschienen
- 2002
- Seiten
- 542
- Sprache
- de
- Genres
- Military Science Fiction, Science Fantasy, Social Science Fiction, Space Opera