Die Saga der Sieben Sonnen
In Kevin J. Andersons Space Opera haben die Menschen, auch dank des Sternenantriebs der Ildiraner, eines alten Volkes, zahlreiche Planeten im Spiralarm besiedelt. Die meisten regiert die Terranische Hanse, deren Vorsitzender hinter Marionettenkönigen die Macht hält; daneben stehen der Waldplanet Theroc, dessen grüne Priester über Weltbäume telepathisch Nachrichten übermitteln, und die Roamer, Clans am Rand des Raums, die vom Handel mit dem Treibstoff Ekti leben. Im ersten Roman, „Hidden Empire“ (2002), zündet die Hanse mit einer Technik der ausgestorbenen Klikiss den Gasriesen Oncier zu einer Sonne und tötet dabei Millionen Hydroger, unbekannte Wesen in seinem Inneren, die zurückschlagen. Die Romane erschienen von 2002 bis 2008 in den USA bei Aspect und Orbit, in kurzen Kapiteln, die jeweils nach einer der vielen Figuren benannt sind. 2004 kam bei WildStorm die Vorgeschichte „Veiled Alliances“ als Graphic Novel hinzu. Heyne veröffentlichte die Romane von 2003 bis 2009 auf Deutsch, übersetzt von Andreas Brandhorst, den ersten als „Das Imperium“, den letzten als „Die Asche der Welten“, 2014 auch als E-Books. Publishers Weekly nannte „Hidden Empire“ 2002 einen glänzenden Auftakt der Reihe und ein faszinierendes Zukunftsepos, SF Signal 2004 dagegen eine eher biedere Space Opera mit einigen guten Ideen. Zu „Metal Swarm“ schrieb Publishers Weekly 2007, die Reihe werde mit gutem Grund mit den größten Epen des Genres verglichen, der Band überzeuge aus eigener Kraft aber nicht. Für Paul Di Filippo war der Band 2007 auf SciFi.com nur mehr vom Bisherigen.
- Bände
- 7