Der Pandora-Zwischenfall: Versuchung im Weltraum
Was ist der Mensch? Im Hinblick auf die Erforschung und die Eroberung des Weltraums ist er eine Fehlkonstruktion, meint Professor Jago mit seiner Forschungsgruppe. Sie haben daher auf Metropolis ein überwältigendes Projekt in Angriff genommen: die Erschaffung eines neuen Menschen, dessen Aufgabe es sein wird, die Milchstraße zu besiedeln. Auf der Raumstation Pandora entstehen die ersten 'Muster' aus der Retorte. Ihre Duplikate, die sogenannten Zwillinge, stellen, das angestrebte Endprodukt dar und werden per Computerverbindung im äußeren Weltraum auf ihre zukünftige Aufgabe vorprogrammiert. Bereits nach 320 Tagen ist die äußere Entwicklung des 'Astraliden' abgeschlossen. Durch tägliche Verabreichung synthetischer mittel soll er ein Lebensalter von 1000 Jahren erreichen. Menschliche Empfindungen wie Schmerz und Furcht sind ihnen unbekannt. Mark Brandis übernimmt die Aufgabe, in einer dreimonatigen Intensivschulung sein gesamtes Wissen, das er sich unter den Sternen erworben hat, an die Muster weiterzugeben und sie zu leistungsfähigen Astronauten heranzubilden. Schon bald lässt ihre überdurchschnittliche Lernfähigkeit ihn vergessen, dass er es mit künstlichen Wesen zu tun hat. Ein tragischer Arbeitsunfall deckt jedoch die Mängel der 'Astraliden' auf: Bei einem Großbrand auf der Raumstation retten die Kunstmenschen nur Angehörige ihrer eigenen Art, andere lassen sie ohne mit der Wimper zu zucken verbrennen. Es kommt so weit, dass Metropolis den sofortigen Abbruch des Experiments anordnet. Dich Professor Jago, der sich selbst als gottähnlicher Schöpfer der Astraliden versteht, unterbreitet seinen Mitarbeiter den Plan, das Unternehmen selbständig zu Ende zu führen: die Kunstmenschen werden auf die Vernichtung seiner Gegner eingestellt. Für Mark Brandis und seine Getreuen beginnt ein Wettlauf mit dem Tod...
- Erschienen
- 1984
- Sprache
- de