Die Foundation-Trilogie

Die Foundation-Reihe schildert den Untergang eines galaktischen Imperiums und den Neuaufbau einer Zivilisation. Der Mathematiker Hari Seldon entwickelt die Psychohistorik, eine Wissenschaft zur statistischen Vorhersage des Verhaltens großer Menschenmengen, und stellt fest: Das Imperium zerfällt, gefolgt von 30.000 Jahren Barbarei. Um diese Zeit zu verkürzen, wird als Tarnprojekt die Enzyklopädie-Foundation gegründet, die im Verborgenen ein neues Zeitalter vorbereiten soll. Schauplätze sind Trantor, die Hauptwelt des Imperiums, und Terminus, ein Planet am Rand der Galaxis mit dem Sitz der Foundation. Hinter der Enzyklopädie als Vorwand setzt die erste Foundation auf Wissenschaft und Technik. Damit muss sie zunächst gegen kriegerische Nachbarplaneten bestehen und sich später dem sterbenden, aber noch immer mächtigen Imperium selbst stellen. Über die drei Romane hinweg verschiebt sich die Auseinandersetzung von militärischen Bedrohungen am Rand der Galaxis hin zu der grundsätzlicheren Frage, wie lange sich Seldons Plan gegen Widerstände behaupten kann. Der Zyklus verhandelt Erklärungsmuster historischer Abläufe: Wie lässt sich der Aufstieg und Fall von Zivilisationen in Regeln fassen, und was bedeutet es, wenn eine einzelne Wissenschaft den Lauf der Geschichte vorherzusagen beansprucht? Asimov war dabei stark von Edward Gibbons Verfall und Untergang des Römischen Imperiums beeinflusst. Empfehlung: Konzeptionelle Science Fiction für Leserinnen und Leser mit historisch-philosophischem Interesse. Der Sammelband vereint die drei Romane Foundation, Foundation and Empire und Second Foundation, auf Deutsch beginnend mit Der Tausendjahresplan, und bildet die Grundlegung der Reihe.

Erschienen
1951
Seiten
825
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Heyne - Bibliothek der Science Fiction Literatur

In der Reihe Isaac Asimovs Roboter- und Foundation-Universum

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