Isaac Asimovs Roboter- und Foundation-Universum
Isaac Asimov verband seine Roboter-, Imperiums- und Foundation-Romane später zu einer Zukunftsgeschichte von mehr als 20.000 Jahren. In der Handlung zuerst kommen die Geschichten aus „I, Robot“ (1950), die eine Rahmenhandlung als Interview mit der Roboterpsychologin Susan Calvin verbindet; die Roboter darin sind an die drei Robotergesetze gebunden. Zum Kern gehört „Foundation“ (1951): Der Mathematiker Hari Seldon sagt mit der Psychohistorik den Fall des Galaktischen Imperiums voraus, und auf dem Randplaneten Terminus sollen Wissenschaftler eine Enzyklopädie allen Wissens anlegen. Die Foundation-Geschichten erschienen ab 1942 in Astounding Science-Fiction, ab 1951 bei Gnome Press als Bücher. Rund 30 Jahre später setzte Asimov die Reihe mit „Foundation’s Edge“ (1982) und „Foundation and Earth“ (1986) fort, band sie über „The Robots of Dawn“ (1983) und „Robots and Empire“ (1985) an die Roboterromane und schrieb die Vorgeschichten „Prelude to Foundation“ (1988) und „Forward the Foundation“ (1993). Auf Deutsch erschien „Foundation“ 1959 bei Moewig als „Terminus, der letzte Planet“, 1966 bei Heyne als „Der Tausendjahresplan“. 1966 erhielt die Foundation-Trilogie den einmal vergebenen Hugo Award für die beste Serie aller Zeiten; „Foundation’s Edge“ gewann 1983 den Hugo als bester Roman. Groff Conklin nannte „Foundation“ 1952 in Galaxy ein Buch echter intellektueller Unterhaltung und Abenteuer. Die BBC sendete 1973 ein Hörspiel nach der Trilogie, 2021 startete auf Apple TV+ die Serie „Foundation“, und der Film „I, Robot“ (2004) griff Ideen der Robotergeschichten auf.
- Bände
- 10
Bücher
- 1. Meine Freunde die Roboter
- 2. Die Stahlhöhlen - Die nackte Sonne
- 3. Der Aufbruch zu den Sternen
- 3. Der Tausendjahresplan
- 4. Das galaktische Imperium
- 5. Die frühe Foundation-Trilogie
- 6. Die Rettung des Imperiums
- 7. Das Foundation-Projekt
- 8. Die Foundation-Trilogie
- 9. Die Suche nach der Erde
- 10. Die Rückkehr zur Erde