Die letzte Arche

Die Erde wurde überflutet, und nur wenige Tausend Menschen haben die Katastrophe überlebt. Stephen Baxters "Die letzte Arche" ist die Fortsetzung zu "Die letzte Flut" und führt die Geschichte der Menschheit nach der globalen Überflutung weiter. Die Handlung erstreckt sich über die Jahrzehnte 2025 bis 2081 und zeigt, wie die Überlebenden der Katastrophe verzweifelt versuchen, die Zivilisation aufrechtzuerhalten. In einem eigens dafür konstruierten Raumschiff soll sich eine Gruppe von Auserwählten auf die Suche nach einem neuen Planeten machen. Das Projekt "Arche 1" wird ins Leben gerufen, um ausgewählte Menschen zu einem neuen Planeten zu bringen. Die Schar der an "Arche 1" bastelnden Wissenschaftler erzeugt erst Ergebnisse, als das Militär die Projektleitung übernimmt. Dabei müssen unangenehme Entscheidungen getroffen werden, während außerhalb der Raumfahrtbasis das Gros der Bevölkerung verhungert. Der Start gelingt, und die neue Heimat rückt immer näher – bis die ersten Probleme auftauchen. An Bord der "Arche 1" werden die Fehler der Menschheitsgeschichte quasi im Zeitraffer wiederholt. Die Reisenden stehen vor der Herausforderung, nicht nur technische Probleme zu lösen, sondern auch die menschlichen Konflikte und gesellschaftlichen Spannungen zu bewältigen, die während der langen Reise entstehen. Empfehlung: Das Buch eignet sich besonders für Leser wissenschaftlich orientierter Science Fiction, die sich für realistische Darstellungen von Katastrophenszenarien und deren gesellschaftlichen Auswirkungen interessieren. Fans von Hard Science Fiction werden die technischen Details der Raumfahrt und die wissenschaftlich fundierten Zukunftsvisionen schätzen. Auch Leser, die mehrteilige Erzählungen mit offenen Enden nicht scheuen und sich gerne in komplexe, episodisch aufgebaute Geschichten vertiefen, werden ihre Freude an diesem umfangreichen Roman haben.

Erschienen
2009
Seiten
687
Sprache
de
Genres
Dystopie / Postapokalypse, Hard Sci-Fi, Planetary Romance / Kolonisierungs-SF, Space Opera

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