Flut / Arche

Stephen Baxters Romane „Flood“ und „Ark“ sind Hard Science Fiction über eine nahe Zukunft, in der seismische Aktivität in großer Meerestiefe den Meeresboden aufbrechen lässt und tiefe unterirdische Wasserreservoirs öffnet. Im Nachwort zu „Flood“ beruft sich Baxter auf eine Hypothese über mögliche Ozeane im Erdmantel. Zu Beginn von „Flood“ befreit der Konzern AxysCorp 2016 in Barcelona vier Geiseln aus fünfjähriger Gefangenschaft, darunter Lily Brooke, ehemals Hauptmann der US Air Force, und den NASA-Wissenschaftler Gary Boyle. Tuvalu ist da schon überflutet, London und Sydney stehen immer wieder unter Wasser, und die amerikanische Ozeanografin Thandie Jones sucht bei Tauchfahrten zu den Ozeanrücken und Tiefseegräben nach der Ursache. Gollancz veröffentlichte „Flood“ im Juli 2008 und „Ark“ im August 2009; die Handlung der Fortsetzung überschneidet sich mit der von „Flood“. Drei Erzählungen aus der Welt der Romane folgten, zwei davon in Asimov’s Science Fiction. Heyne brachte „Flood“ 2009 als „Die letzte Flut“ und „Ark“ 2011 als „Die letzte Arche“ heraus, übersetzt von Peter Robert. „Flood“ war 2008 für den Preis der British Science Fiction Association nominiert. Eric Brown schrieb in The Guardian, nie habe Baxter einen packenderen und bewegenderen Blick auf eine mögliche Zukunft geboten, „Ark“ könne durchaus sein Meisterwerk sein. Lisa Tuttle nannte „Ark“ in The Times eine düstere, aber spannende Erzählung vom äußersten Pionierabenteuer in der unbarmherzigsten Umgebung überhaupt.

Bände
3

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