Die letzte Flut

In der nahen Zukunft des Jahres 2015 beginnt der Meeresspiegel unaufhaltsam und dramatisch zu steigen. Was zunächst wie eine Folge des Klimawandels erscheint, entpuppt sich als ein weitaus größeres und mysteriöseres Phänomen. Städte werden überflutet, Millionen von Menschen sind auf der Flucht, während der Wasserspiegel nicht nur um Meter, sondern um Kilometer ansteigt. Die Geschichte folgt einer Gruppe ehemaliger Geiseln, die nach fünf Jahren Gefangenschaft gerade ihre Freiheit wiedererlangt haben, als sie mitten in diese globale Katastrophe geraten. Hauptperson ist Lilly Brooke, zusammen mit dem Klimatologen Gary, dem Amerikaner Piers und der jungen Helen. Eine zentrale Rolle spielt die Klimaforscherin Thandie Jones, die eine sensationelle Entdeckung macht und damit einen Wettlauf gegen die Zeit einläutet. Das Buch spielt in einem Zeitraum von 30 Jahren und begleitet die verschiedenen Ex-Geiseln durch ihr Leben in einer sich verändernden Welt. Baxter entwirft ein detailliertes Szenario der gesellschaftlichen und zivilisatorischen Veränderungen, während ganze Staaten verschwinden und Millionen von Menschen versuchen, sich in höher gelegene Regionen zu retten. Die Menschheit entwickelt verzweifelte Überlebensstrategien, von schwimmenden Habitaten bis hin zu Archen-Projekten. Empfehlung: Das Buch eignet sich besonders für Leser wissenschaftlich fundierter Science-Fiction, die sich für Klimawandel-Szenarien und deren gesellschaftliche Auswirkungen interessieren. Fans von Frank Schätzings "Der Schwarm" oder Michael Crichtons Techno-Thrillern werden die realistische Darstellung der Katastrophe und ihrer Folgen schätzen. Wer einen actionreichen Pageturner mit wissenschaftlichem Hintergrund sucht, der gleichzeitig zum Nachdenken über Umweltthemen anregt, findet hier eine packende Lektüre.

Erschienen
2008
Seiten
751
Sprache
de
Genres
Climate Fiction, Dystopie / Postapokalypse, Hard Sci-Fi, Social Science Fiction

Autoren

Serien