Idoru
In naher Zukunft wird der Rockstar Rez Mitglied der berühmten Band Lo/Rez angekündigt, eine virtuelle Popikone namens Idoru heiraten zu wollen. Diese digitale Persönlichkeit existiert nur als komplexe KI-Konstruktion im Cyberspace, hat aber bereits Millionen von Fans weltweit. Colin Laney, ein Datenanalyst mit der besonderen Fähigkeit, Muster in riesigen Informationsmengen zu erkennen, wird beauftragt, die Hintergründe dieser ungewöhnlichen Verbindung zu untersuchen. Parallel dazu reist die 14-jährige Chia McKenzie, ein großer Fan der Band, nach Tokio, um mehr über die geplante Hochzeit herauszufinden. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen digitaler und physischer Realität zunehmend verschwimmen, entfaltet sich eine Geschichte über Identität, Technologie und die Frage, was Realität eigentlich bedeutet. Gibson zeichnet ein vielschichtiges Bild einer hypervernetzten Gesellschaft, in der virtuelle Prominenz und künstliche Intelligenz das menschliche Leben grundlegend verändern. Empfehlung: Das Buch richtet sich an Leser, die sich für die Auswirkungen digitaler Technologien auf Gesellschaft und Identität interessieren. Fans von Cyberpunk-Literatur und Gibson-Kennern wird die Fortsetzung seiner Techno-Thriller-Ästhetik gefallen. Auch Leser, die philosophische Fragen über die Natur von Realität und Beziehungen in einer digitalisierten Welt schätzen, werden hier fündig.
- Erschienen
- 1996
- Seiten
- 312
- Sprache
- de
- Genres
- Cyber Punk, Social Science Fiction, Transhumanistische SF / Posthuman-SF