Inferno
Auf dem Planeten Inferno steht die Kolonialgesellschaft vor dem Kollaps. Die Spacer-Kolonie kämpft nicht nur mit einer sterbenden Umwelt, sondern auch mit einer politischen Krise, die durch die Existenz neuer Robotertypen entstanden ist. Als Gouverneur Chanto Grieg ermordet wird, erschüttert dieses Verbrechen die bereits angespannte Gesellschaft bis ins Mark. Sheriff Alvar Kresh und sein Roboter-Partner Donald 111 müssen den Fall lösen, während sie sich durch ein Netz aus politischen Intrigen und gesellschaftlichen Spannungen zwischen Spacern und Settlern navigieren. Unter den Verdächtigen befinden sich sowohl Caliban, der einzige Roboter ohne die berühmten Drei Gesetze der Robotik, als auch Prospero, ein Vertreter der Neuen Gesetze-Roboter. Die Geschichte erforscht die gesellschaftlichen Auswirkungen der Neuen Gesetze der Robotik und stellt dabei fundamentale Fragen über das Zusammenleben von Menschen und Maschinen in einer sich wandelnden Welt. Während Kresh den Mörder jagt, muss er gleichzeitig verhindern, dass der Planet in noch größeres Chaos stürzt. Die Zukunft von Inferno hängt nicht nur von der Aufklärung des Verbrechens ab, sondern auch davon, welche politische Fraktion die Oberhand gewinnt. Empfehlung: Das Buch eignet sich besonders für Liebhaber klassischer Science-Fiction-Krimis und Fans von Isaac Asimovs Roboter-Universum. Leser, die sich für philosophische Fragen rund um Künstliche Intelligenz, Gesellschaftsstrukturen und die Grenzen zwischen Mensch und Maschine interessieren, werden hier fündig. Auch wer politische Thriller mit science-fictionalen Elementen schätzt, kommt auf seine Kosten.
- Erschienen
- 1994
- Seiten
- 319
- Sprache
- de
- Genres
- Cosmic SF / Philosophical Sci-Fi, Hard Sci-Fi, Robot-SF / Mecha SF, Social Science Fiction