Von Gilgamesch bis Hawthorne

Anders als die 'novel', der Roman, Höhepunkt der bürgerlichen Literatur, die es seit allenfalls 200 Jahren gibt, reichen die Wurzeln der 'romance', des Abenteuerromans, bis in die Antike und wahrscheinlich noch viel weiter zurück. Dazu zählt der Lügenroman ebenso wie der phantastische Reiseroman. Die Utopie ebenso wie der Staatsroman und die politische Satire. Alle diese Traditionen - sofern lügnerische und phantastische Elemente ihren Inhalt bestimmen - leben in der heutigen Science Fiction fort. James Gunn ist ihren Spuren nachgegangen und hat ihre Entwicklungslinien nachgezeichnet: vom Gilgamesch-Epos und Lukian über Morus, Campanella, Bacon, Kepler, Cyrano de Bergerac, Swift und Holberg bis hin zu Mary Shelley und Nathaniel Hawthorne, Autoren des 19. Jahrhunderts, in dem die Naturwissenschaften und die Technik mehr und mehr konstituierende Faktoren des Phantastischen wurde.

Erschienen
1977
Seiten
382
Sprache
de

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