Acht Welten
In John Varleys Acht Welten (Eight Worlds) haben übermächtige Außerirdische, die Invasoren, die Menschheit fast ganz von der Erde vertrieben, um Wale und Delfine zu schützen. Erde und Jupiter sind für Menschen gesperrt, besiedelt sind der Mond und die übrigen Planeten und Monde des Sonnensystems. Oft passen die Menschen dort ihre Körper mit Techniken an, die zum Teil aus abgehörten Nachrichten Außerirdischer stammen. In „Steel Beach“ (1992) ist der Mond, der stählerne Strand des Titels, die am dichtesten besiedelte Welt, und ein Zentralcomputer ist dort Regierung, Gericht und Freund jedes Bürgers. Hildy Johnson, unzufrieden mit dem Leben wie viele dort, berichtet für eine Zeitung über „slash boxing“, eine Mischung aus Messerkampf und Boxen. Die Erzählungen und Romane der Acht Welten erschienen ab 1974; sie entstanden zu verschiedenen Zeiten und passen nicht immer zueinander, manche Figuren kehren in mehreren wieder. In einer Anmerkung zu „Steel Beach“ schrieb Varley, der Roman teile Hintergrund, Figuren und Technik mit früheren Geschichten, aber keine Chronologie: Entweder gehöre er nicht wirklich zur Zukunftsgeschichte der Acht Welten, oder diese sei keine, man möge wählen. Auf Deutsch erschien „Steel Beach“ 1994 bei Bastei Lübbe als „Stahl-Paradies“, übersetzt von Uwe Anton. „Steel Beach“ war 1993 für den Hugo und den Locus Award nominiert. Die Erzählung „Overdrawn at the Memory Bank“ wurde mit Raul Julia für PBS verfilmt; aus „Options“ und „Blue Champagne“ machte der Sci-Fi Channel 1998 Folgen seiner Serie „Welcome to Paradox“.
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