Odyssee im Weltraum

Arthur C. Clarkes Odyssee-Romane beginnen mit „2001: A Space Odyssey“: Eine außerirdische Zivilisation erforscht mit Monolithen Welten in der Galaxis und fördert, wo sie kann, die Entwicklung von Intelligenz. Vor drei Millionen Jahren regt ein Monolith in Afrika hungernde Vormenschen dazu an, Werkzeuge zu entwickeln. 1999 reist Heywood Floyd zum Mond, wo am Krater Tycho ein zweiter Monolith ausgegraben wurde; im ersten Sonnenlicht nach der Ausgrabung sendet sie ein Funksignal zum Saturnmond Iapetus, und das Raumschiff Discovery bricht dorthin auf. Der Roman entstand gleichzeitig mit dem Drehbuch, das Clarke und Stanley Kubrick unter anderem nach Clarkes Kurzgeschichte „The Sentinel“ schrieben, und erschien 1968 kurz nach dem Film, dessen Discovery zum Jupiter statt zum Saturn fliegt. In „2010: Odyssey Two“ glich Clarke einiges an den Film an; in einer Anmerkung zu „2061: Odyssey Three“ nannte er die Romane Variationen über dasselbe Thema, nicht unbedingt im selben Universum. Zuletzt folgte 1997 „3001: The Final Odyssey“. Auf Deutsch kam der erste Roman 1969 bei Econ heraus, übersetzt von Egon Eis; die Fortsetzungen übersetzte Irene Holicki für Scherz, Heyne und vgs. Eliot Fremont-Smith lobte am ersten Roman in der New York Times die fast schmerzhafte Spannung und die genauen technischen und menschlichen Details der Raumfahrt; James Blish fand, er habe wenig von der Poesie des Films, man müsse ihn aber gelesen haben, um den Film zu verstehen. „2010: Odyssey Two“ war 1983 für den Hugo Award nominiert, Peter Hyams verfilmte ihn 1984 als „2010: The Year We Make Contact“.

Bände
4

Bücher