2001, Odyssee im Weltraum
1999 reist der Wissenschaftler Dr. Heywood Floyd auf einer geheimen Mission zum Mond, wo ihm mitgeteilt wird, dass im Krater Tycho ein rätselhafter schwarzer Monolith ausgegraben wurde, der ein starkes Signal aussendet. Das Signal zeigt in eine klare Richtung: zum Saturnmond Iapetus. Die Erde schickt daraufhin das Raumschiff Discovery One aus, um der Spur nachzugehen. An Bord sind die Astronauten David Bowman und Francis Poole, während drei weitere Besatzungsmitglieder den Weg zum Saturn im Kälteschlaf verbringen. Den Bordalltag steuert HAL 9000, der hochentwickelte Computer der Discovery One. Auf der langen Reise sind Bowman und Poole weitgehend auf sich und HAL gestellt. Clarke beschrieb rückblickend in „The Making of Kubrick's 2001“, dass zwei Drittel von 2001 bewusst realistisch gehalten seien, in Technik und Hardware verankert, um den Hintergrund für die später aufgeworfenen metaphysischen, philosophischen und religiösen Fragen zu schaffen. Als Ursprungsidee nannte er wiederholt seine Kurzgeschichte „The Sentinel“ von 1948: die Vorstellung einer außerirdischen Intelligenz, die ein Signal hinterlässt und auf die Reife der Menschheit wartet. Empfehlung: Ein Auftakt für alle, die Hard Science Fiction mit ruhigem Erzähltempo und philosophischem Anspruch suchen; die Odyssee-Reihe umfasst vier Bände und wird mit 2010, 2061 und 3001 fortgesetzt. Die überarbeitete Neuausgabe in der Übersetzung von Erik Simon erschien 2001 bei Heyne, mit einem Vorwort von Stephen Baxter.
- Erschienen
- 1968
- Seiten
- 266
- Sprache
- de