Ringwelt

Die Ringwelt-Romane von Larry Niven gehören zu seinem Known-Space-Universum. Die Ringwelt ist ein künstlicher Ring um einen sonnenähnlichen Stern mit etwa dem Durchmesser der Erdbahn und rund dem Dreimillionenfachen der Erdoberfläche. Im ersten Roman, „Ringworld“ (1970), wirbt im Jahr 2850 der Puppenspieler Nessus den 200 Jahre alten Louis Wu, den Kzin Speaker-to-Animals und die junge Teela Brown für eine Expedition an: Sie sollen klären, ob die Ringwelt eine Gefahr für die Wanderung der Puppenspieler ist. Nach dem ersten Roman wiesen Leser darauf hin, dass die Ringwelt nicht stabil um ihren Stern laufe; Niven schrieb „The Ringworld Engineers“ auch, um darauf zu antworten. Es folgten „The Ringworld Throne“ (1996) und „Ringworld’s Children“ (2004). Auf Deutsch erschienen bei Bastei Lübbe „Ringwelt“ (1972), „Die Ringwelt-Ingenieure“ (1982), „Ringwelt-Thron“ (1998) und „Hüter der Ringwelt“ (2006); von 2023 bis 2025 brachte der Mantikore-Verlag „Ringwelt“, „Die Bewahrer“ und „Die Erben“ in der Übersetzung von Alfons Winkelmann neu heraus. „Ringworld“ gewann 1970 den Nebula Award und 1971 den Hugo und den Locus Award. Algis Budrys fand den Roman in Galaxy ausgezeichnet, unterhaltsam und sehr geschickt verwoben; Sam Jordison nannte ihn 2010 im Guardian einen der wohl einflussreichsten Science-Fiction-Romane der vergangenen 50 Jahre. „The Ringworld Engineers“ war 1981 für den Hugo und den Locus Award nominiert, und die Videospielreihe Halo ließ sich für ihre Ringe vom ersten Roman anregen.

Bände
4

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