Spin Trilogie
Als Tyler Dupree zwölf Jahre alt ist, sieht er eines Nachts mit den dreizehnjährigen Zwillingen Jason und Diane alle Sterne zugleich verschwinden. Tyler lebt mit seiner Mutter im Gästehaus des Raumfahrtmillionärs E. D. Lawton, des Vaters der Zwillinge. Alle Satelliten fallen aus ihren Umlaufbahnen: Eine unbekannte Macht hat die Erde mit einer undurchsichtigen schwarzen Membran umschlossen, dem Spin. Innerhalb der Membran vergeht die Zeit so langsam, dass draußen in einem Jahr rund 100 Millionen Jahre verstreichen; ein simulierter Stern lässt das Leben weitgehend normal weitergehen, doch in wenigen Jahrzehnten irdischer Zeit wird die sich ausdehnende Sonne diese Gegend des Sonnensystems unbewohnbar machen. Robert Charles Wilsons Trilogie erschien bei Tor Books, „Spin“ 2005, die direkte Fortsetzung „Axis“ 2007 und „Vortex“ 2011. Heyne brachte „Spin“ 2006 und „Axis“ 2008 in der Übersetzung von Karsten Singelmann heraus, „Vortex“ 2012 übersetzt von Marianne und P. H. Linckens; 2016 folgte bei Heyne ein Sammelband mit allen dreien. „Spin“ gewann 2006 den Hugo Award für den besten Roman und 2007 den Kurd-Laßwitz-Preis als bestes ausländisches Werk; „Axis“ war 2008 Finalist des John W. Campbell Memorial Award. Dietmar Dath nannte „Spin“ in der FAZ „groß, aber antibombastisch“. David Mead schrieb in The New York Review of Science Fiction, in jedem Roman der Trilogie würden die wundersamen Ereignisse, die die Handlung auslösen, von fein gezeichneten Figuren wahrgenommen oder berichtet. 2015 kündigte Syfy an, nach „Spin“ eine sechsstündige Miniserie zu entwickeln.
- Bände
- 3