Das große Spiel

Die Erde ist überbevölkert und in Ost und West gespalten, während insektoide Außerirdische, die Krabbler (Bugger), bereits zweimal angegriffen haben und eine dritte Invasion droht. Die Internationale Flotte rekrutiert deshalb begabte Kinder für eine Kampfschule im Weltraum. Der sechsjährige Andrew "Ender" Wiggin, als drittes Kind nur gegen die geltende Norm genehmigt, wird von Mitschülern bedrängt und schlägt deren Anführer Stilson nieder; dass er danach auch noch auf den Besiegten losgeht, soll ihm künftige Angriffe ersparen. Oberst Hyrum Graff nutzt den Vorfall, um Ender zur Kampfschule zu holen. In der Kampfschule trainiert Ender neben Kindern aus aller Welt, während seine Familie auf der Erde zurückbleibt: der brutale ältere Bruder Peter und die einfühlsame Schwester Valentine. An Bord begegnet ihm zudem ein Fantasy-Spiel, das zugleich als psychologischer Test dient. Orson Scott Card hat Das große Spiel selbst als unverfilmbar bezeichnet, weil sich, wie er sagte, alles im Kopf Enders abspielt. Der Roman ist für seine moralische Anlage auch kritisiert worden: John Kessel hält Cards Konstruktion für unschlüssig, weil sie für die Bewertung einer Handlung allein die Absicht gelten lässt und nicht die Tat selbst. Empfehlung: Der Roman spricht Jugendliche wie Erwachsene an, die Militärstrategie und ethische Dilemmata schätzen; das US Marine Corps empfiehlt ihn Unteroffizieren und Offiziersanwärtern. Card gewann dafür den Hugo Award, und der Roman eröffnet die Ender-Saga.

Erschienen
1985
Seiten
412
Sprache
de

Autoren

Serien

Preise

In der Reihe Ender-Saga

In der Reihe Heyne - Meisterwerke der Science Fiction

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