Die Hyperion-Gesänge
Die Erde ist in dieser fernen Zukunft durch ein fehlgeschlagenes Experiment, den Großen Fehler von Kiew, in einem künstlichen schwarzen Loch vernichtet worden. Die Menschheit lebt seither auf kolonisierten Planeten unter der Kontrolle der Hegemonie, beraten durch künstliche Intelligenzen, das TechnoCore. Außerhalb der Hegemonie-Kontrolle liegt der Planet Hyperion mit unerklärlichen antiken Artefakten: dem Tal der Zeitgräber, Labyrinthen und dem Shrike, einem monströsen, rätselhaften Wesen. Sieben Pilger reisen zum Shrike, um es um einen Wunsch zu bitten, während Meina Gladstone als Regierungschefin der Hegemonie das politische Geschehen lenkt. Ein großer Schwarm der Ousters rückt auf Hyperion vor, während die Zeitgräber Anzeichen zeigen, sich zu öffnen, und das Shrike vom Tal aus in die Welt wandert. Die Hegemonie versucht, einen militärischen Farcaster zu installieren, um das System zu kontrollieren. Die Erzählung verbindet Weltraum- und Bodenschlachten mit einer Detektivgeschichte und stark emotional grundierten Einzelschicksalen zu einer umfassenden Science-Fiction-Vision. Zusammengehalten wird sie von einer beinahe religiösen Frage: Sieben Menschen pilgern zu einem Wesen, das sie nicht verstehen, um einen Wunsch zu erbitten, während eine ganze Zivilisation die Deutung ihrer Zukunft künstlichen Intelligenzen überlässt. Empfehlung: Literarische Space Opera mit philosophischem Anspruch. Der Sammelband vereint die beiden Romane Hyperion (deutsch 1991) und Das Ende von Hyperion (deutsch 1993), beide im Heyne Taschenbuch erschienen, und bildet den Auftakt der Reihe.
- Erschienen
- 1989
- Seiten
- 1450
- Verlag
- Heyne
- ISBN
- 9783453529786
- Sprache
- de