Xeelee-Universum - Xeelee-Zyklus

Stephen Baxters Xeelee-Zyklus ist harte Science-Fiction über eine Zukunftsgeschichte von Milliarden Jahren: Die Menschheit steigt neben den gottähnlichen Xeelee zur zweitmächtigsten Art im Universum auf, während die Xeelee gegen Wesen aus Dunkler Materie kämpfen. Zum selben Universum gehört die Reihe „Destiny’s Children“. Im ersten Roman, „Raft“ (1991), sind Menschen durch Zufall in ein Universum geraten, in dem die Gravitation eine Milliarde Mal stärker ist als in unserem. Die wenigen Tausend überleben in einem Nebel einigermaßen atembarer Luft, in einer streng geschichteten Gesellschaft mit der Oberschicht auf dem Raft, den Resten ihres Raumschiffs; der Nebel wird immer lebensfeindlicher. Baxter erfand die Xeelee 1986 für eine Erzählung, die 1987 in Interzone erschien. Auf „Raft“ folgten zunächst „Timelike Infinity“, „Flux“ (1993), „Ring“ (1994) und 1997 die Erzählsammlung „Vacuum Diagrams“, die die Romane verbindet. Baxter hoffte, jedes Buch sei für sich lesbar, und schlug vor, etwa mit „Vacuum Diagrams“ zu beginnen. Bei Heyne kam „Raft“ 1994 als „Das Floß“ heraus, im selben Jahr „Timelike Infinity“ als „Das Geflecht der Unendlichkeit“, „Ring“ 1996 vor „Flux“ (1998) und „Vacuum Diagrams“ 2001 als „Vakuumdiagramme“. „Raft“ war 1992 für den Arthur C. Clarke Award nominiert, „Vacuum Diagrams“ gewann den Philip K. Dick Award. Damien Broderick und Paul Di Filippo nahmen „Timelike Infinity“ in ihr Buch „Science Fiction: The 101 Best Novels 1985-2010“ auf.

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