Verrat auf der Venus: Flucht in den Weltraum

Am 2. Mai 2070 stellt General Gordon B. Smith der unabhängigen Venus ein Ultimatum: bedingungslose Kapitulation. Commander Mark Brandis, inzwischen befördert und mit der Delta VII betraut, erhält von der provisorischen Regierung den Auftrag, Major Bogdan Bjelowski zu einem geheimen Treffen auf dem Mond zu bringen. Dort soll Bjelowski Brigadegeneral Rodriguez treffen, einen Vertrauten des Generals, um die drohende Invasion der Venus in letzter Minute abzuwenden. Das Geheimtreffen auf der verlassenen Station Camp Luna V wird jedoch durch den Angriff zweier Kampfgeschwader vorzeitig beendet: Colonel Larriand, der Oberbefehlshaber der Strategischen Raumflotte Venus, gehört selbst zu den Anhängern der Reinigenden Flamme. Auf dem Rückweg zur Venus beschädigt ein Meteoritenschwarm das Schiff so stark, dass die Besatzung, zu der Captain Robert Monnier, Lieutenant Iwan Stroganow und Lieutenant Antoine Ibaka gehören, die Raumstation Interplanar XII ansteuern muss. Dort werden Experimente mit Kaltem Licht an politischen Häftlingen durchgeführt, und die Crew der Delta VII gerät selbst in Gefangenschaft. Der Roman verhandelt Verrat als ständige Gefahr in einem Krieg, der auch im eigenen Lager geführt wird: Wer auf der eigenen Seite loyal ist und wer nicht, lässt sich nicht mehr sicher unterscheiden. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie viel eine einzelne Mission wert ist, wenn ihr Gelingen von Menschen abhängt, die man nicht durchschauen kann. Zugleich zeigt sich, wie knapp der Grat zwischen Widerstand und Überleben verläuft. Empfehlung: Wer Band 1 der Weltraumpartisanen kennt, findet hier die unmittelbare Fortsetzung und sollte die Reihenfolge einhalten, da der Roman offene Fäden aus dem Auftakt aufnimmt. Die Taschenbuch-Neuausgabe erschien 2009 bei Wurdack.

Published
1971
Pages
191
Language
de

Authors

Series

In the Space-partners series

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