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Der erste Band, „Bordbuch Delta VII“ (1970), beginnt im Jahr 2069. Die Welt ist dreigeteilt in die Europäisch-Amerikanisch-Afrikanische Union (EAAU), die Vereinigten Orientalischen Republiken (VOR) und das mit der EAAU verbundene Australien; auf Venus und Mars liegen kleine Exklaven der EAAU, der neutrale Mond ist ein Hyper-Las-Vegas geworden. Der Berliner Astronaut Mark Brandis erzählt in der Ich-Form von seinen Einsätzen als Testpilot neuer Raumschiffe der Weltraumbehörde VEGA; viele Bände übertragen Probleme der Gegenwart wie Faschismus, Rassismus und Umweltverschmutzung in die Zukunft. 1969 bat der Verlag Herder Nikolai von Michalewsky um Science-Fiction für Jugendliche; er schrieb unter dem Namen seines Helden, den er von der Mark Brandenburg ableitete. Die Romane erschienen von 1970 bis 1987 bei Herder und wurden unter anderem ins Niederländische, Dänische und Chinesische übersetzt. Von 2008 bis 2013 legte der Wurdack-Verlag die Reihe als Paperback und E-Book neu auf. Jörg Weigand schrieb 1985 im Börsenblatt, Michalewsky habe der Jugend-SF im deutschen Sprachraum entscheidende Impulse gegeben; über seine Bücher könnten Jugendliche unter Umgehung der Heftreihen gleich mit guter Literatur ins Genre einsteigen. Von 2007 bis 2015 produzierte Interplanar unter Balthasar von Weymarn eine Hörspielreihe, die die Handlung 50 Jahre weiter in die Zukunft verlegt; die erste Folge, „Bordbuch Delta VII“, erhielt 2008 den Deutschen Phantastik Preis als bestes Hörspiel. Ab 2016 setzte Michael Vogt die ersten vier Bände bei Panini als Comic um.

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28

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