Vorstoß zum Uranus: SOS im Weltraum

Die Delta IX unter Commander Ernest D. Scott ist bei der Landung auf dem Uranus havariert und mit gebrochener Triebwerksaufhängung gestrandet. Commander Mark Brandis, der in dieser Zeit Testflüge mit der Hermes unternimmt, dem ersten Prototyp eines protonengetriebenen Raumschiffs der Epsilon-Klasse, wird von der Lage zunächst nicht unterrichtet. Bei einem dieser Tests trifft eine Schockwelle, die von einem Pulsar auszugehen scheint, die Hermes und verletzt den Stammpiloten Captain Robert Monnier schwer. Erst danach erfährt Brandis von der havarierten Delta IX. Wladimir Nekrassow, der Vorsitzende des Rates für innere und äußere Sicherheit, bittet ihn, mit einem erweiterten Testflug Commander Scott und seine Mannschaft zu retten, da auch ein Schiff der VOR, eine Pagode, zum Uranus unterwegs ist, um sich des Kreuzers zu bemächtigen. Als Ersatz für den verletzten Monnier wird Brandis Captain Martin van Kerk zugeteilt, der zuvor aus dem Gefängnis von Las Lunas befreit werden muss. Mit an Bord ist auch die Astrophysikerin Ludmilla Wolska, die die Pulsar-Schockwellen untersuchen soll, während sich die Lage für Scotts Besatzung auf dem Uranus immer weiter zuspitzt. Der Roman verhandelt, was eine Rettungsmission wert ist, wenn sie selbst zum Wettlauf zwischen zwei Machtblöcken wird und ein Naturphänomen wie die Pulsar-Schockwelle keine Rücksicht auf Pläne nimmt. Zugleich stellt sich die Frage, wie viel Vertrauen eine Crew einem neuen Mitglied entgegenbringt, das erst aus der Haft geholt werden muss, um seinen Platz einzunehmen. Empfehlung: Der Band eröffnet den Handlungsbogen um die Hermes und setzt nur die Bürgerkriegsvorgeschichte sowie die Gegnerschaft von EAAU und VOR voraus, sodass hier auch ein Wiedereinstieg in die Reihe möglich ist. Der Band erschien 1972; die Taschenbuch-Neuausgabe kam 2009 bei Wurdack heraus.

Published
1972
Language
de

Authors

Series

In the Space-partners series

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