Bordbuch Delta VII: Alarm im Weltraum

Die Mannschaft der Delta VII, des neuesten Prototyps der VEGA (Venus-Erde Gesellschaft für Astronautik), befindet sich auf einem Testflug zur Venus, als alarmierende Meldungen von der Erde eintreffen. General Gordon B. Smith hat einen Militärputsch gegen die zivile Regierung der EAAU (Europäisch-Afrikanisch-Asiatische Union) gestartet und will mit seiner Bewegung Reinigende Flamme ein totalitäres Regime errichten. Commander John Harris entscheidet trotz der Lage, mit seinem Schiff zur Erde zurückzukehren. Auf dem Rückflug wird die Delta VII von einem Verband der Strategischen Raumflotte aufgebracht und zum Internierungslager Asinara eskortiert. Dort wird die Besatzung verhört, zu der neben Harris Captain Mark Brandis, Lieutenant Iwan Stroganow und Lieutenant Antoine Ibaka gehören. Zurück in Metropolis wird die Crew Zeuge einer Rede des gestürzten Präsidenten Samuel Hirschmann, der bedingungslos auf die Seite des Generals übergelaufen zu sein scheint. Harris und seine Männer stehen damit vor der Entscheidung, sich dem neuen Regime zu fügen oder zu fliehen. Der Roman verhandelt, wie weit Gehorsam gegenüber einer Institution reichen darf, wenn diese Institution selbst von einer Diktatur gekapert wird. Im Zentrum steht die Frage, was eine Mannschaft zusammenhält, wenn der Dienstweg selbst zum Mittel der Unterdrückung wird. Raumfahrt erscheint dabei nicht als neutrales Handwerk, sondern als Mittel, mit dem sich politische Konflikte austragen lassen. Empfehlung: Als Auftakt der Weltraumpartisanen legt der Roman die Fronten des Bürgerkriegs in der EAAU an, auf denen die folgenden Bände aufbauen. Er ist als Science-Fiction-Jugendbuch geschrieben und verlangt keine Vorkenntnisse.

Erschienen
1970
Seiten
189
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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