Die Eismensch-Verschwörung: Horror im Weltraum

Neunzehn Jahre nach dem Bürgerkrieg, in der schwersten Energiekrise seit Bestehen der Union, sammeln sich Anhänger des einstigen General Smith unter dem Namen Reinigende Flamme zu einem Umsturz. Colonel Pedro Diaz, Smiths selbsternannter Nachfolger, bereitet einen Anschlag auf Präsident Hastings vor, der bei der Inbetriebnahme eines neuen Solarkraftwerks erfolgen soll. Als Werkzeug dient ihm ein Homat, ein für die Arbeit unter extremen Bedingungen entwickelter Kunstmensch, der die Erinnerungen eines besiegten Staatsfeindes trägt. Während Mark Brandis das neue Energiesystem Intersolar einrichtet, kommt seine Frau Ruth O'Hara der Verschwörung zufällig auf die Spur. Von da an trägt sie die Handlung: Sie weiß, was geplant ist, und muss es beweisen, bevor die Anlage in Betrieb geht. Professor Jakoby, der den Homaten entwickelt hat, gerät unter den Druck der Verschwörer. Der Kunstmensch ist genau programmierbar, verfügt aber zugleich über erhebliche kriminelle Energie, und das stört seine Auftraggeber nicht. Ein künstlicher Mensch mit fremden Erinnerungen steht im Mittelpunkt, und mit ihm die Frage, wem ein solches Werkzeug am Ende gehorcht. Daneben steht die Frage, was jemand ohne Amt und Befugnis gegen eine organisierte Verschwörung ausrichten kann. Politischer Terror und das Vertrauen in Institutionen verbinden sich darin mit dem Weg einer Frau, die auf sich allein gestellt ist. Empfehlung: Ruth O'Hara steht in diesem 30. Band der Weltraumpartisanen im Mittelpunkt, deutlicher als in den Bänden zuvor. Wer politische Verschwörungen im Raumfahrt-Umfeld mag, bekommt einen Band, der seine Spannung aus Ermittlung statt aus Technik zieht.

Erschienen
1986
Seiten
240
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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