Astronautensonne: Falsches Spiel im Weltraum

Das Projekt Astronautensonne soll den Saturnmond Titan durch eine nukleare Zündung in eine künstliche Sonne verwandeln und so den Saturn besiedelbar machen. Gegen dieses Vorhaben haben Aktivisten den Ozongürtel der Towns besetzt und den kompletten Flugbetrieb lahmgelegt. Mark Brandis, Vormann der UGzRR, muss sich durch diese Blockade zu seinem Schiff, der Henri Dunant, durchschlagen, um seine Rettungseinsätze fortzusetzen. Zwischen dem Kosmos-Trust, der Firmengruppe hinter dem Projekt, und der Umweltschutzorganisation Weltwacht um Jennifer Jordan, die eine Besetzung des Titan plant, gerät die neutrale Rettungsorganisation in eine Zwickmühle: Sie muss ihre Einsätze fortsetzen, ohne für eine der beiden Seiten Partei zu ergreifen. Über die Vorgänge auf dem Titan will unterdessen niemand recht Auskunft geben, seit der Bereich zur Sperrzone erklärt wurde. Der Streit um die Astronautensonne stellt eine Frage, die sich technisch nicht beantworten lässt: Wer entscheidet über einen Eingriff dieser Größenordnung, und wer trägt am Ende seine Folgen? Für die UGzRR kommt eine zweite hinzu, denn ihre Neutralität nützt ihr nur so lange, wie beide Seiten sie gelten lassen. Empfehlung: Der Wurdack-Verlag legte den Band 2012 neu auf, die deutsche Erstausgabe erschien 1983. Angesprochen sind vor allem Leser, die Weltraumabenteuer mit politischer Verstrickung und wirtschaftskritischem Unterton schätzen.

Erschienen
1983
Seiten
190
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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