Planetaktion Z: Treibjagd im Weltraum

Im Jahr 2086 führt die EAAU das Computersystem ICS ein, das Straftäter aus geringsten Spuren bestimmen soll. Während Mark Brandis mit der Henri Dunant einen kurzen Reparaturaufenthalt am Uranus einlegt, scheitert auf der Erde ein Attentat auf Präsident Konstantin Belinski-Hegel. ICS weist die Tat einem einzelnen Täter aus einer ethnischen Minderheit zu. Nach einer späteren Trinkwasservergiftung weitet ICS den Verdacht auf die gesamte Minderheit aus, und eine Hetzkampagne setzt ein, die sich in Metropolis zur offenen Verfolgung steigert: Bewaffnete Volksgarden nehmen die Sache dort in die eigene Hand. Der Druck auf die UGzRR wächst, sich der aufgeheizten Öffentlichkeit nicht zu widersetzen. Wie schnell wird ein maschinelles Urteil zur Grundlage einer kollektiven Schuldzuweisung, sobald Behörden und Öffentlichkeit sich hinter seiner vermeintlichen Objektivität versammeln? Der Band verfolgt diese Frage von der Verhaftung eines Einzeltäters bis zur Verfolgung einer ganzen Gruppe. Phantastik-couch.de liest darin die Verbitterung des Autors darüber, dass die Menschheit aus den Verfehlungen der Vergangenheit nichts gelernt habe. Empfehlung: Gesellschaftskritische Science-Fiction über Vorverurteilung und Massenhysterie steht im Zentrum von Planetaktion Z, die laufenden UGzRR-Rettungseinsätze bilden nur den Rahmen. Wurdack legte den Band 2012 neu auf, die deutschsprachige Erstausgabe erschien 1983.

Erschienen
1983
Seiten
191
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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