Kurier zum Mars: Hetzjagd im Weltraum

Die Medusa wird zur Raumstation Bastille geschickt, die sich nicht mehr meldet, und findet sie zerschossen und leer vor. Kurz darauf zeigt sich eine neue Bedrohung: Auf dem Mars werden in großer Zahl FLOBs produziert, denen die Raumflotte nur bedingt gewachsen wäre. Mark Brandis erhält den Auftrag, zum Mars zu fliegen und der Sache auf den Grund zu gehen. Kapitän Grischa Romen führt die Medusa, Bordingenieur William Xuma gehört zur vertrauten Besatzung. Auf der Venus erläutert der Regierungsvertreter Ion Teodorescu die Lage, und Major Saporski von der Strategischen Raumflotte befragt Brandis zu dem, was er auf der Bastille gesehen hat. Die FLOB-Streitmacht wächst weiter, und Brandis soll die Produktion beenden, ohne dass die Mission auffliegt: ein Balanceakt zwischen Venus, Mars und der Erde. MOBs und FLOBs, die Mensch-Maschine-Hybride der Reihe, stehen weiter im Zentrum, diesmal mit der Frage nach den langfristigen Folgen einer Technologie, die sich militärisch missbrauchen lässt. Wo eine Waffe aus Menschen gemacht wird, ist der Krieg nicht mehr von denen zu trennen, die ihn führen. Empfehlung: Die FLOBs sind die eigentliche Neuerung des Bandes und tragen die Spannung. Im Übrigen gibt er Bekanntes wieder, sein Finale bleibt vorhersehbar, und vorhandenes Potential nutzt er nicht aus. Wer den Zyklus bis hierhin verfolgt hat, bekommt dennoch seinen thematischen Abschluss; Fans schätzen an der Reihe ohnehin die menschliche Seite mehr als die technische Genauigkeit.

Erschienen
1977
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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