Metropolis-Konvoi: Geleitzug im Weltraum

Eine dichte Staubschicht legt sich um die Erde und dämpft das Sonnenlicht. Die Ernten auf den Kontinenten gehen zurück, und die künstliche Ozean-Metropole Metropolis, eine Stadt mit fünfzig Millionen Einwohnern, wird von den Festländern im Stich gelassen. Ohne Zufuhr droht der Stadt der Hunger. Joffrey Hastings, Gouverneur des Uranus, bietet Mark Brandis an, mit allen verfügbaren UGzRR-Kreuzern einen Nahrungskonvoi von der fernen Militärbasis zur Erde zu führen. Achtzehn Schiffe brechen auf, beladen mit Nahrungsmitteln, unter dem Kommando der Henri Dunant, an deren Bord Iwan Stroganow als Navigator dient. Der Weg führt durch die Goldonische Sperre, die als undurchdringbar gilt. Piraten unter Sir Oleg Behrens, Plünderer und Deserteure bedrohen die Flotte, während eine strikte Funkstille die Verständigung zwischen den Schiffen einschränkt. An Bord der Elsa Brandstroem versucht Vormann Elmar Busch, diese Funkstille zu brechen. Der Roman prüft, wie weit Führung unter äußerstem Druck trägt, wenn Disziplin und der Wille Einzelner auseinanderstreben. Die auferlegte Funkstille nimmt Brandis ein zentrales Mittel der Kontrolle, während die Vielzahl der Gefahren von außen jede Reaktion erschwert. Loyalität zum Auftrag wird darin nicht als Selbstverständlichkeit behandelt, sondern als etwas, das unter diesen Bedingungen immer wieder neu erkämpft werden muss. Empfehlung: Der Band erzählt eine Versorgungsfahrt über die ganze Länge des Sonnensystems, mit viel Aufmerksamkeit für Schiffe, Funkverkehr und Logistik. Die deutsche Ausgabe erschien im Januar 1985 unter dem Titel Metropolis-Konvoi. Wer die Bände der Reihe nach liest, trifft hier auf eine Lage, die mehrere Bände lang nachwirkt.

Erschienen
1985
Seiten
190
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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