Raumsonde Epsilon: Meuterei im Weltraum

Die Hermes ist auf dem Weg zum Pluto, als die Automatik ausfällt und ein Meteoritenhagel die Antennenanlage beschädigt. Während die Besatzung außenbords an der Reparatur arbeitet, greift der Schwere Kreuzer SK Zeus der Delta-Klasse das Schiff ohne Vorwarnung an. Mark Brandis muss fliehen und erklärt die ursprüngliche Mission für gescheitert; die Hermes nimmt Kurs auf die neun Tage entfernte Station Isidor. Auf Isidor, das Captain d'Arcy befehligt, erfährt Brandis von einem Auftrag, der der Hermes zugedacht ist: Sie soll eine Sonde bergen, die nicht von der Erde stammt und aus dem Epsilon-Bootes-System zu kommen scheint. Damit gerät das Schiff, weiterhin unter Captain Martin van Kerk und mit der Besatzung um William Xuma, Iwan Stroganow, Antoine Mercier und Konstantin Simopoulos, zwischen die Interessen mehrerer Mächte, die alle nach dem Fund greifen, darunter die rätselhafte Dritte Macht. Der erste Kontakt mit außerirdischer Technologie erscheint hier vor allem als Machtfrage: Wissenschaftliche Entdeckungen werden zum Spielball geopolitischer Rivalitäten, und Vertrauen wird zur knappen Ressource. Zugleich zeigt sich, wie Einzelne unter Druck Entscheidungen treffen müssen, deren Folgen sie nicht überblicken können. Empfehlung: Mit der fremden Sonde kommt in der Reihe erstmals außerirdisches Leben ins Spiel; die Rezension zur Hörspielfassung nennt den achten Band deshalb doppelt spannend. Sie betont, dass neben dem Abenteuer die Frage steht, ob die Menschen für den Kontakt mit höherem Wissen überhaupt bereit sind. Als Nachfolger von Testakte Kolibri führt der Band die Besatzung der Hermes weit hinaus an die Station Isidor.

Erschienen
1974
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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