Triton-Passage: Schiffbruch im Weltraum

Im Mai 2083 will Mark Brandis drei Monate Urlaub mit seiner Frau Ruth nehmen, doch beim Start kollidiert ein Raumer der VOR mit seiner Diana und macht den Plan zunichte. Zugleich trifft eine Delegation der VOR ein und bittet um Hilfe: Das Passagierschiff Han Wu Ti liegt mit ausgefallenem Triebwerk in der Umlaufbahn des Neptun fest. Die VEGA entscheidet sich für eine Rettungsmission und überträgt Brandis das Kommando über die Explorator, einen Prototyp, dessen Besatzung er nicht kennt. Staatssekretär Dr. Mildrich lehnt den Einsatz zunächst ab, und jede Stunde, die darüber vergeht, arbeitet gegen die Gestrandeten. Brandis muss sich auf eine Mannschaft verlassen, die weder eingespielt noch ihm vertraut ist: Unter dem bisherigen Commander Elmar Busch ist an Bord der Explorator ein Schlendrian eingerissen, gegen den der neue Kommandant erst einmal ankommen muss. Im Vordergrund steht das humanitäre Motiv der Reihe: Hilfe soll auch dann geleistet werden, wenn die eigene Regierung sie nicht will. Was dabei verhandelt wird, ist der Widerspruch zwischen dem Befehl und dem, was jemand vor sich selbst verantworten kann. Empfehlung: Schablonenhafte Figuren und eine physikalisch fragwürdige Grundidee werden dem Band vorgehalten, seine humanitäre Botschaft dagegen gelobt; unter dem Strich bleibt das Urteil verhalten. Wer Brandis' Zeit bei der VEGA zu Ende verfolgen will, findet hier ihren Abschluss, vergleichbar der Rettungsfahrt aus Band 5. Bei Wurdack erschien der Band 2011 mit 172 Seiten.

Erschienen
1981
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

Weitere Werke von Mark Brandis (Nikolai von Michalewsky)