Ikarus, Ikarus...: Falscher Kurs im Weltraum

Mark Brandis setzt einen Testflug mit der neuen SM 1 der Raumnotwache durch. In der Andromeda-Bar erzählt ihm Piet Gumboldt von seinem Auftrag: Der Planetoid Ikarus, übersät mit Diamanten, soll von einer sonnennahen auf eine Erdumlaufbahn verlagert werden. Beim Testflug mit seinem langjährigen Kollegen Iwan Stroganow beschädigt ein Zwischenfall den Luftaufbereiter der SM 1, und die beiden müssen ausgerechnet auf Ikarus notlanden. Dort arbeitet ein Team unter Piet Gumboldt an der Verlagerung, einem Unternehmen von erheblichem Aufwand. Überraschend ist auch Jan Minkowski vor Ort, der Verlagerungsingenieur, der wegen seiner bevorstehenden Hochzeit mit Tamara Holtved zunächst abgelehnt hatte. Unter den Arbeitern gibt es kriminelle Elemente, die den Planetoiden entführen wollen. Brandis und Stroganow sitzen fest, denn der Testflug hat die Mängel ihres Schiffes offengelegt. Im Kern ist das ein Kriminalfall im All. Ein Vorhaben von industriellem Ausmaß trifft auf Menschen, deren Absichten niemand kennt, und die Frage ist, wie leicht sich ein solches Unternehmen von innen umlenken lässt. Dass Brandis dabei auf ein Schiff angewiesen ist, dessen Schwächen er gerade erst gemessen hat, verschärft die Lage: Erfahrung und Überblick reichen nicht aus, wo die eigentlichen Kräfte außerhalb des Sichtfelds wirken. Empfehlung: Mit Band 26 beginnt ein Zyklus, der über mehrere Bände der Weltraumpartisanen reicht. Die Wurdack-Taschenbuchausgabe von 2012 legt den 1984 erschienenen Roman erneut vor. Wer Kriminalgeschichten in einer technisch durchgearbeiteten Raumfahrtwelt mag, bekommt hier beides in einem Band.

Erschienen
1984
Seiten
190
Sprache
de

Autoren

Serien

In der Reihe Weltraumpartisanen

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